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moderne
bli nd

Schauspiel von Lot Vekemans
Deutsch von Eva M. Pieper und Alexandra Schmiedebach

Termine
Mittwoch
20.05.26
19:30 Uhr
Gronau
Freitag
29.05.26
20:00 Uhr
Burgdorf
Samstag
30.05.26
19:30 Uhr
Hildesheim: thim
Mittwoch
03.06.26
20:00 Uhr
Cuxhaven
Einführung 30 Min. vorab
Samstag
06.06.26
19:00 Uhr
Garbsen
Sonntag
14.06.26
16:00 Uhr
Hildesheim: thim
zum letzten Mal
Mittwoch
01.07.26
19:30 Uhr
Hildesheim: thim
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Inhalt

Richard arbeitete früher in der Wasserwirtschaft, seit dem Tod seiner Frau lebt er zurückgezogen in einer Wohnsiedlung. Das Verhältnis zu seiner Tochter Helen ist angespannt. Richard lehnt Helens Ehemann aufgrund von dessen Hautfarbe ab und kann ihre idealistische Haltung als Anwältin nicht respektieren. Helen wiederum wirft ihrem Vater vor, sich den Herausforderungen einer sich verändernden Gesellschaft zu entziehen. Als Richards Haushälterin Lizzy eines Tages nicht mehr kommt, muss Helen einspringen, um ihren Vater zu versorgen, denn Richard droht die Erblindung. Als ein Alarm in Richards abgeschotteter Wohnresidenz ausgelöst wird, werden Vater und Tochter auf unbestimmte Zeit von der Außenwelt abgeschnitten. Eine Auseinandersetzung kommt in Gang, in der beide miteinander kämpfen – sprachlich gewandt, politisch und sehr persönlich: um ihre Souveränität, um ihre Überzeugungen, um ihr selbstbestimmtes Leben. Aber auch um ihre gegenseitige Zuneigung und Liebe als Vater und Tochter.

Die niederländische Autorin Lot Vekemans ist dem Publikum des tfn durch ihre Stücke gift. eine ehegeschichte und judas bekannt. Ihr neuestes Werk blind von 2023 stellt die Frage »Wie wollen wir miteinander leben?« und trifft damit den Nerv der Zeit.

↗ Dauer: ca. 2 Std. (inkl. Pause)

↗ Karten im service_center
(05121 1693 1693, service@tfn-online.de)

↗ Webshop über reservix mit zusätzlichen Gebühren

Besetzung
Team
Inszenierung _ Annalena Köhne *
Bühne + Kostüme _ Nadine Dannemann
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»Blind« | Schauspiel | tfn
Pressestimme

»Eine Stecknadel könnte man fallen hören, so gebannt schauen die Leute zu. […] Die beiden Darstellenden spielen in Hochform auf. Dabei hinterlassen vor allem die Momente von Sprachlosigkeit und Stille in dem wortreichen Dialog tiefen Eindruck. […] Gerade in seinen stillen Momenten und durch seine dezenten Ideen kann blind überzeugen.«

Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 2.2.26