Nach »Die Ilias« und »Die Odyssee« kommt nun der dritter »Grieche« als Lesung ins thim: »Das Gastmahl« von Platon.
Der Tragöde Agathon hat zu einem Gastmahl geladen. Bedeutende Persönlichkeiten Athens sind dieser Einladung gefolgt und sie beschließen, den Abend nicht mit dem üblichen Trinkgelage zu verbringen, sondern der Reihe nach eine Lobrede auf den Gott Eros zu halten, »den würdig zu besingen bis heute noch kein Mensch gewagt hat«.
So wird Martin Schartengräber mit Platon die schöne geheimnisvolle Seite, das Sehnsuchtsvolle, die Triebfeder des Eros loben. Was es mit dem Spannungsfeld der Erotik auf sich hat, ist ein lohnendes und ergiebiges Thema und es gibt wohl kaum einen Text, der die Facetten dieses Themas vielschichtiger und tiefgründiger beleuchtet als »Das Gastmahl« des Platon.
Unter anderem kommen zu Wort: der Komödiendichter Aristophanes, der siegreiche Tragöde Agathon, der heilkundige Eryximachos und natürlich Sokrates.
Platon führt uns vom Sinnlichen zum Göttlichen, von der konkreten Erscheinung zum Wesenhaften. Er zeigt einen Weg, der auf den »schönen und guten Umgang mit Eros« zielt.
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