Der Generalissimus liegt im Sterben. Ein Ärztestab unter der Anleitung des Ministerpräsidenten versucht ihn am Leben zu halten. So soll eine Frist erwirkt werden, die dem Ministerpräsidenten die Zeit gibt, die politischen Machtblöcke zu manipulieren, um die Herrschaft allein an sich zu reißen. Arkanoff, Leibarzt des Generalissimus, sieht keine Rettung mehr und ruft den Kardinal zur letzten Ölung. Da vom drohenden Tod niemand erfahren soll, wird anstelle des Kardinals ein Schauspieler als dieser ausgegeben, um die Ölung zu vollziehen. Als der echte Kardinal erscheint, gerät er wegen des Betrugs in Rage, doch auch ihm ist das Sterben des Staatsoberhauptes nicht recht, denn es müssen noch Einigungen zwischen Partei, Monarchie, Kirche und Opposition erzielt werden. Als der Generalissimus stirbt, scheint die Macht des Ministerpräsidenten gesichert. Doch der Bauer Toto, dessen Sohn unter dem Ministerpräsidenten als Terrorist hingerichtet wurde, hat noch eine offene Rechnung zu begleichen.
die frist entstand unter dem Einfluss von Francos Tod 1975, der durch 30 Ärzte wochenlang hinausgezögert worden war, damit sich die Nachfolge des Diktators in Spanien regeln ließ. 1977 in Zürich uraufgeführt, ist die Komödie über den Tod als Geschäft eine groteske Überspitzung über die Mechanismen der Macht und Ethik in der Medizin.
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