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großes theater
wil helm tell (guillaume tell)

Oper in vier Akten von Gioachino Rossini
Libretto von Étienne de Jouy und Hippolyte Bis
nach dem Schauspiel wilhelm tell von Friedrich Schiller
in französischer Sprache
mit Übertiteln in einfacher Sprache

Termine
Einführung 40 Min. vorab
Sonntag
25.10.26
16:00 Uhr
Hildesheim: Großes Haus
Einführung 18.20 Uhr
Sonntag
22.11.26
19:00 Uhr
Hildesheim: Großes Haus
bring your darlings
Freitag
11.12.26
19:30 Uhr
Hildesheim: Großes Haus
Donnerstag
17.12.26
19:30 Uhr
Hildesheim: Großes Haus
Samstag
09.01.27
19:30 Uhr
Hildesheim: Großes Haus
Freitag
15.01.27
19:30 Uhr
Hildesheim: Großes Haus
Freitag
05.02.27
20:00 Uhr
Neumünster
Montag
01.03.27
19:30 Uhr
Emden
Freitag
05.03.27
19:30 Uhr
Hildesheim: Großes Haus
Samstag
03.04.27
19:30 Uhr
Hildesheim: Großes Haus
Freitag
23.04.27
19:30 Uhr
Hildesheim: Großes Haus
Sonntag
23.05.27
19:30 Uhr
Hildesheim: Großes Haus
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Inhalt

Die Schweizer Berggebiete Uri, Schwyz und Unterwalden ächzen unter dem Joch der Habsburgerherrschaft, verkörpert in der Person des tyrannischen Landvogts Gessler. Die Unterdrückten schließen auf dem Rütli einen Bund und wählen Wilhelm Tell zu ihrem Anführer. Als Gessler die Bevölkerung zwingt, sich vor seinem Hut zu verneigen, weigert sich Tell. Zur Strafe muss er einen Apfel vom Kopf seines Sohnes schießen. Das gelingt, aber dennoch lässt der Vogt ihn verhaften. Tell gelingt die Flucht, und der Aufstand gegen die Fremdherrschaft beginnt. Selbst die Habsburgerprinzessin Mathilde schlägt sich, entsetzt über Gesslers Regime, auf die Seite der Eidgenoss_innen. Tell erschießt den Vogt, und die Urschweiz erhält ihre Unabhängigkeit.

In seiner letzten, 1829 in Paris entstandenen Oper verbindet Rossini den wohlbekannten spritzigen, von virtuosem Belcantogesang geprägten Stil seiner italienischen Opern mit Einflüssen seines neuen französischen Umfelds: ausdrucksstarken, emotionalen Melodien, die auf Verdi vorausweisen und wirkungsvollen Massenszenen. Auch einige originale Lieder von Schweizer Kuhhirten nutzte er dabei, nicht zuletzt in der berühmten Ouvertüre, die den Bogen von idyllischer Morgenstimmung zum rasanten Galopp schlägt.

↗ Die Oper ist als Teil der Trilogie wilhelm tell zu erleben. Das tfn widmet sich diesem zeitlosen Stoff auch im Schauspiel und im Jungen Theater als Musical.

↗ Dramaturgin Fuka Arai im Gespräch mit Regisseurin Isabel Ostermann

↗ Dauer: ca. 3 Std. (inkl. Pause)

↗ Karten im service_center
(05121 1693 1693, service@tfn-online.de)

↗ Webshop über reservix mit zusätzlichen Gebühren

↗ TIPP: Mit der Aktion »Bring your Darlings« gibt es am 11.12. zu jeder als Normalpreis gekauften Karte bis zu 5 weitere Karten mit 50% Rabatt!

Besetzung
Guillaume Tell _ Eddie Mofokeng
Arnold Melcthal _ Leilei Xie / David Soto Zambrana
Walter Furst / Melcthal _ Tobias Hieronimi
Rodolphe _ Julian Rohde
Ruodi _ Yajun Yu / David Soto Zambrana
Leuthold _ Teaseop Kim
Mathilde _ Gabrielė Jocaitė
Hedwige _ Neele Kramer
Mit _ Opernchor des tfn / Extrachor des tfn / tfn_philharmonie
Team
Musikalische Leitung + Chor _ Achim Falkenhausen
Inszenierung _ Isabel Ostermann *
Kostüme _ Moritz Haakh *
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Downloads
Trailer zur Oper »Wilhelm Tell (Guillaume Tell)«
Einführung zur Oper »Wilhelm Tell«
Pressestimme

»Vor allem die Sängerinnen und Sänger, der Chor, das Orchester und Dirigent Achim Falkenhausen werden umjubelt, denn da war Außergewöhnliches zu hören. […] Eddie Mofokeng als Wilhelm Tell ist die ideale Besetzung. Mit seinem in allen Lagen frei klingenden Bariton spürt er überzeugend und bewegend den unterschiedlichen Emotionen dieser Figur nach.«

Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 4.10.26

Pressestimme

»Die letzten zwei Akte strotzen in Hildesheim vor Spannung, loten die Psychologie der Figuren gelungen aus und vertrauen zugleich – mit einigen Regiekniffen garniert – der Spannung der Handlung. […] großes Kino. […] Respekt an alle Beteiligten für die Umsetzung einer wahrhaft großen Oper auf recht engem Raum.«

… und das Leben! Ein Kultur-Blog, 6.10.26

Pressestimme

»Letztendlich macht aber die großartige musikalische Gestaltung diesen Opernabend zu einem Erlebnis, das man nicht versäumen sollte. Am Ende erhebt sich das Hildesheimer Publikum geschlossen von den Plätzen und feiert mit Bravorufen und rhythmischem Beifall die Premiere.«

Orpheus, 9.10.26

Pressestimme

»Isabel Ostermanns Stärke liegt in der Personenführung. Sie entwickelt die Konflikte aus den Beziehungen, statt die Figuren zu bloßen Stellvertretern politischer Positionen zu machen. […] Die Hildesheimer Inszenierung findet für den schweren Stoff eine schlüssige Form. Ihre karge
Bildsprache öffnet Platz für die Menschen, ihre Konflikte und die Zumutungen der Herrschaft.«

Kulturfeder.de, 9.10.26