Der Teenager Evan Hansen gilt als Außenseiter und leidet an Angststörungen. Von seinem Therapeuten erhält er die Aufgabe, jeden Tag einen Brief an sich selbst zu schreiben. Einer dieser Briefe fällt in die Hände seines Mitschülers Connor, der ihn am Tag seines Suizids bei sich trägt. Connors Familie geht davon aus, dass es sein Abschiedsbrief ist und Evan – der mit Connor eigentlich nichts weiter zu tun hatte – sein bester Freund gewesen sein muss. Evan sieht darin die Gelegenheit, sein soziales Leben auf Vordermann zu bringen und sich Connors Schwester Zoe, in die er schon lange verliebt ist, zu nähern. Dabei verstrickt er sich immer mehr in Lügen und Fantasiegeschichten, bis er am Ende den Irrtum aufklärt und ein Stück weit erwachsener geworden ist. »Du bist nicht allein« lautet das Motto dieser Coming-of-Age-Geschichte, die neben all den düsteren Themen rund um Suizid, Depressionen, Angststörungen und Trauer dem Ganzen zu einem zuversichtlichen und lebensbejahenden Ende verhilft.
Benj Pasek und Justin Paul, aus deren Feder auch (Film-) Musicalhits wie the greatest showman oder la la land stammen, und Librettist Steven Levenson schufen mit
dear evan hansen ein zeitgenössisches Musical zu feinster Popmusik über das Leben eines jungen Menschen, auf der Suche nach sich selbst. Das vielfach preisgekrönte
Werk feierte 2016 seine Premiere am Broadway. 2021 erschien dann der gleichnamige Kinoerfolg, der auf dem Musical basiert. Es folgten Aufführungen am Londoner Westend, in Toronto und im Jahr 2024 dann die deutschsprachige Erstaufführung am Stadttheater Fürth, in Kooperation mit dem Musicalfrühling Gmunden.
Für das tfn setzt Sebastian Ellrich, der bereits in der Spielzeit 23_24 für das Musical sweeney todd verantwortlich zeichnete, die Geschichte des jungen Evan in Szene.
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