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unterhaltung + rarität
die  göttin der vernunft

Operette in drei Akten von Johann Strauss
Libretto von Alfred Maria Willner und Bernhard Buchbinder
Hildesheimer Fassung von Christian von Götz, Samuel C. Zinsli und Ensemble
in deutscher Sprache
mit deutschen Übertiteln
zum 200. Geburtstag von Johann Strauss

Termine
Sonntag
08.03.26
16:00 Uhr
Nienburg
Donnerstag
26.03.26
19:30 Uhr
Hildesheim: Großes Haus
Samstag
16.05.26
19:30 Uhr
Hildesheim: Großes Haus
Freitag
26.06.26
19:30 Uhr
Hildesheim: Großes Haus
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Inhalt

Im beschaulichen Örtchen Châlons erwartet der aus Paris geflohene Karikaturist Jaquino seine Geliebte Ernestine. Doch ihre Ankunft verzögert sich, da sie in Paris noch einen Auftritt als die »Göttin der Vernunft« geben muss. Der cholerische Oberst Furieux fiebert ebenfalls der Ankunft der gefeierten »Göttin« entgegen. Statt Ernestine trifft jedoch zunächst Mathilde de Nevers in Châlons ein. Die Aristokratin ist ebenfalls auf der Flucht - um sich vor einer Verhaftung zu schützen, wird sie kurzerhand von dem sonst eher gehemmten Bonhomme als Ernestine ausgegeben, während die echte Ernestine hingegen als neue Direktorin des nahegelegenen Mädchenpensionats ankommt. Oberst Furieux macht der vermeintlichen Künstlerin den Hof, doch sie interessiert sich mehr für den herzensbrechenden Hauptmann Robert. Als die Maskerade auffliegt, tritt in letzter Minute die unerwartete Rettung ausgerechnet mit dem Herzog von Braunschweig und seiner Armee in Châlons ein. Damit ist die Gefahr gebannt – niemand wird verhaftet, und die beiden Paare finden in Frieden zueinander.

In den Jahren nach der Französischen Revolution gab es Bestrebungen, die Kirche durch einen sogenannten »Kult der Vernunft« zu ersetzen. In diesem Zusammenhang wurde die Kathedrale Notre-Dame in Paris symbolisch zum »Tempel der Vernunft« umgewidmet und den Höhepunkt der dort befindlichen Zeremonien bildete der feierliche Einzug der »Göttin der Vernunft« durch die Kirche. Diesem Thema widmete der Wiener Walzerkönig Johann Strauss seine letzte Operette. Verlegt in die Zeit des Deutsch-Französischen Kriegs, entfaltet sie sich in der neuen Inszenierung von Christian von Götz als eine scharfe Parodie auf Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern, gesellschaftlichen (Miss-)Stellungen und zweier säbelrasselnder Nationen. Zugleich erweist sie sich als ein wahres Füllhorn an unvergesslichen Melodien und doppeldeutigen Anspielungen.

↗ Die Dramaturgen Tal Soker und Philipp Wegerer im Gespräch mit Regisseur Christian von Götz

↗ Dauer: ca. 2 Std. 45 Min. (inkl. Pause)

↗ Karten im service_center
(05121 1693 1693, service@tfn-online.de)

↗ Webshop über reservix mit zusätzlichen Gebühren

↗ Premierenbesucher_innen erhalten als Entschädigung für die Unannehmlichkeiten durch den Fehlalarm eine Freikarte für einen Folgetermin. Bitte wenden Sie sich an das service_center.

Besetzung
Comtesse Mathilde de Nevers _ Neele Kramer
Oberst Furieux _ Julian Rohde
Captaine Robert _ Eddie Mofokeng
Bonhomme, Gutsbesitzer _ Tobias Hieronimi
Ernestine, Volkssängerin _ Gabrielė Jocaitė
Jaquino, Karikaturist _ David Soto Zambrana / Jan Kämmerer *
Susette, Kammermädchen der Comtesse _ Marlene Mesa *
Sergeant Pandore _ Andrey Andreychik
Chalais, Schuster _ Steffi Fischer
Balais, Bäcker _ Xin Pan
Calais, Schneider _ Anne Anderson
Ein Hauptmann des Herzogs von Braunschweig _ Jan-Niclas Rohde * / Torben Kirchner *
Mit _ Opernchor des tfn / Jugendchor des tfn / tfn_philharmonie
Team
Musikalische Leitung _ Florian Ziemen
Inszenierung + Bühne _ Christian von Götz *
Kostüme _ Amelie Müller *
Chor _ Achim Falkenhausen
Choreografie _ Katharina Glas *
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Downloads
Trailer zur Operette »Die  Göttin der Vernunft« von Johann Strauss | tfn
Einführung zu »Die Göttin der Vernunft« | Operette von Johann Strauss | tfn 2
preisgekrönt

Der Bayerische Rundfunk hat der Hildesheimer Inszenierung die göttin der vernunft den Preis »Operettenfrosch« für ausgezeichnete Operette verliehen.

Die Radiosendung finden Sie hier zum Nachhören.

Pressestimme

»So schnell geht das 200. Geburtsjahr von Johann ›Schani‹ Strauss schon wieder zu Ende. […] Das Schönste kam aber zum Schluss. Nicht an der blauen Donau, sondern in – Hildesheim.«

WELT, 26.10.25 

Pressestimme

»Das Ensemble des theater für niedersachsen beißt sich mit fetzender Energie an diesem Spielstoff fest und triumphiert mit der viel zu unbekannten Partitur. […] Authentischer Operettengeist ist das – musikalisch glanzvoll und bewusst gewürzt mit etwas Schäbigkeit.«

NMZ – Neue Musikzeitung, November 2025

Pressestimme

»Chapeau! Chapeau!! Chapeau!!! Alle (nicht existenten) Johann Strauss-Ehrenmedaillen und zumindest den Goldenen Rathausmann für diese historisch verdienstvolle Meisterleistung! […] Also, liebe Wiener Operettenliebhaber, chartert Busse nach Hildesheim […] und genießt dieses exilierte Johann Strauss-Meisterwerk dort in vollen Zügen!«

Online Merker, 12.11.25

Pressestimme

»Das Team vom BR-Klassik Operetten-Boulevard ist begeistert und gratuliert dem Theater für Niedersachsen Hildesheim zu großem Operettenmut! […] Hinreißend wie einzelne Nummern gelingen […].«

BR-Klassik, Operetten-Boulevard, Oktober 2025

Pressestimme

»Zum szenischen Vergnügen kommt musikalisches Glück. Der Dirigent Florian Ziemen hat mit dem Orchester ganze Arbeit geleistet. Wie Champagner perlt und prickelt es aus dem Graben, die Melodien erklingen duftig und mit Offenbach’schem Esprit. […] Für alle Strauß- und Operettenfans: Auf nach Hildesheim!«

Klassik.com, 25.11.25

Pressestimme

»Das Ensemble beißt sich mit fetzender Energie an diesem Spielstoff fest und triumphiert. GMD Florian Ziemen agiert mit eng der Szene angeschmiegten Tempi sehr operettenaffin. Die tfn_philharmonie hat den idealen Drive für das Werk. Von Götz und Ziemen betreiben vor einer Raumbox in Trikolore-Farben ein souveränes Operetten-Handwerk.« 

Orpheus, Januar 2026