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Stefano De Laurenzi

Stefano De Laurenzi ist ein dynamischer und vielseitiger Dirigent und Pianist, der sich in einem breiten und anspruchsvollen Repertoire souverän bewegt. Derzeit ist er Kapellmeister und Studienleiter am tfn.
Er hat mit zahlreichen Opernhäusern und musikalischen Institutionen in Europa zusammengearbeitet, darunter das Staatstheater Kassel, Staatstheater Saarbrücken, Oper Halle, Staatsoper Hannover, Deutsche Oper am Rhein, Theater Vorpommern, Gerhart Hauptmann Theater sowie das Festival della Valle d’Itria. Er spezialisierte sich auf das italienische und deutsche Opernrepertoire und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Andrea Sanguineti, Dorian Wilson, Francesco Angelico und Florian Ziemen zusammen.
Vom Publikum und der Kritik gleichermaßen geschätzt, dirigierte er Opernproduktionen wie don chisciotte, till eulenspiegel, die zauberflöte und miss fortune. Sein sinfonisches Repertoire reicht von Haydn (die schöpfung) bis zu Richard Strauss (der rosenkavalier Suite) und umfasst auch zeitgenössische Ensemblemusik, wie etwa intervalles intérieurs von Péter Eötvös. Er ist zudem im Bereich von Uraufführungen sehr aktiv und arbeitete mit renommierten Komponisten und Solisten zusammen. Mit der Orchestra Filarmonica di Benevento und dem Pianisten Francesco Libetta nahm er für das Label Nireo die erste Einspielung des idillio von Francesco D’Avalos auf. Zu den von ihm geleiteten Orchestern gehören unter anderem die Staatsorchester Kassel, Neue Lausitzer Philharmonie, Philharmonisches Orchester Vorpommern, Orchestra Sinfonica di Lecce e del Salento, Orchestra del Festival di Bellagio, Filarmonica Pitești und die Athens Philharmonia Orchestra. Er trat dabei mit Solisten wie Gabriele Pieranunzi, Alessandro Perpich, Alin Stoica und Vlada Borovko auf. Als Preisträger internationaler Wettbewerbe erhielt er mehrere Stipendien, darunter eine Förderung des Istituto Italiano di Cultura di Strasburgo, um seine Ausbildung in Orchesterleitung an der Linea Academy zu vertiefen. Er spezialisierte sich in Korrepetition an der Accademia del Belcanto »Rodolfo Celletti«, studierte Orchesterleitung an der Hochschule für Musik Würzburg und Klavier am Konservatorium »T. Schipa« in Lecce. Parallel zu seiner Tätigkeit als Dirigent ist er auch als Komponist aktiv und arbeitete mit Solisten wie Tosiya Suzuki und Marco Fusi zusammen. Seine Werke wurden unter anderem beim Festival del XVIII secolo sowie im Istituto Italiano di Cultura di Strasburgo aufgeführt und sind beim Verlag Sconfinarte erschienen.
Seine breitgefächerten Interessen führten auch zu einem Abschluss in Informationsingenieurwesen an der Universität des Salento, mit einer Abschlussarbeit über die Synchronisation von musikalischen Partituren in Iannix – ein Thema, zu dem er Vorträge an Konservatorien und auf ELearning-Plattformen gehalten hat.

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